Ein Elektrofahrrad (in Schweizerdeutsch: „Elektrovelo“, auch Elektrorad oder E-Bike bzw. EBike), ist ein Fahrrad mit zusätzlichem Elektromotor.

Der Motor ist im Vorder- oder Hinterrad als Nabenmotor oder im oder beim Tretlager als sogenannter Mittelmotor angebracht. Seine Versorgung mit Energie erfolgt aus in einer sogenannten Traktionsbatterie oder in einem sogenannten Akkupack zusammengefassten Akkumulatorzellen.

In Europa wird aus verkehrsrechtlichen Gründen und Gebrauchsgewohnheiten wie folgt unterschieden:

  • Der Elektromotor ersetzt den sonst üblichen Verbrennungsmotor. Dieses meistens E-Bike genannte Elektrofahrrad ist ein Kleinkraftrad, bei größerer möglicher Geschwindigkeit ein Motorrad.
  • Unter der Beschränkung auf eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h oder 25 km/h[1] ist ein solches E-Bike ein Motorfahrrad (Mofa).
  • Ein Elektrofahrrad, bei dem der Fahrer weiterhin pedalieren muss, damit der Elektromotor das Fahren unterstützt, ist ein Pedelec genanntes Fahrrad.

Nur das Pedelec ist im verkehrsrechtlichen Sinn ein Fahrrad, das meistens an keinerlei Voraussetzungen (Besitz einer Fahrerlaubnis, Tragen eines Schutzhelms, Abschluss einer Haftpflichtversicherung) gebunden und von der Verkehrssteuer befreit ist. Eine Ausnahme bildet das sogenannte schnelle Pedelec, bei dem die erlaubte Höchstgeschwindigkeit größer als die Regelgeschwindigkeit 25 km/h ist. Es ist beispielsweise in Deutschland versicherungspflichtig und es wird ein Mofa-Führerschein verlangt (Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h).

In Europa sind die Pedelecs die am häufigsten gebrauchten Elektrofahrräder. Mit ihnen bleibt die Gewohnheit des Fahrradfahrens weitestgehend erhalten. Der Wille seiner Benutzer ist, mit dem Fahrrad lediglich leichter fahren zu können, nicht gänzlich auf Fremdantrieb umzustellen.

Quelle Wikipedia / ganzer Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrofahrrad